Florianturm Dortmund
Die Heizungsluft ließ die Nasenschleimhäute langsam den Trockenheitsgrad der Atacamawüste erreichen. Was half dagegen? Ein Ausflug! Doch wohin? Ich hatte schon fast das ganze Ruhrgebiet auf der Suche nach interessanten Fotomotiven abgegrast. Allzu weit wollte ich heute auch nicht fahren. Da fiel mir der Westfalenpark Dortmund als willkommenes Ausflugsziel ein. Schnell die Kamera gegriffen und ins Auto geschwungen.
Vor den Toren Dortmunds fand ich mich plötzlich inmitten von Autos aus allen möglichen deutschen und ausländischen Städten wieder – und alle waren geschmückt mit schwarz-gelben Devolutionalien. Ach ja – Dortmund spielte an diesem Sonntag gegen Bochum!
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich den Parkplatz und ging in den Park. Schon nach wenigen Gehminuten war der “Florian” – so der Name des Fernsehturms – erreicht. Er wurde 1959 anlässlich der Bundesgartenschau im Westfalenpark mit einer Höhe von 219,6 Metern errichtet und war zu dieser Zeit kurzzeitig das höchste Gebäude Deutschlands. Mittlerweile rangiert er auf Rang 14 der höchsten Gebäude Deutschlands.
Der Florianturm war auch eine beliebte Plattform für die Bungee-Begeisterten – der Sprungbetrieb wurde jedoch im Juli 2003 nach einem tragischen Unfall mit Todesfolge eingestellt. Ein Seil eines Springers riss und er stürzte in den Tod.
Mit dem Aufzug dauerte es weniger als eine Minute – 38 Sekunden um genau zu sein – bis die 142 Meter hohe Aussichtsplattform erreicht war. Der Ausblick war angesichts der klaren Luft fantastisch.
Blick auf das Phoenix-Gelände
Ein Polizeihubschrauber bei der Verkehrsbeobachtung – quasi auf Augenhöhe
Das Westfalenstadion
| Telekom-Hochhaus | |
Blick auf den Westfalenpark
Eine Kleinkartenkolonie
Quellen:
Wikipedia, Florianturm, http://de.wikipedia.org/wiki/Florianturm
http://www.thomas-hans.de/2008/04/19/florianturm-uber-den-dachern-von-dortmund/
Reality-Comedydialoge
Die besten Dialoge erlebt man nicht etwa bei irgendwelchen Comedy-Shows, sondern in der Realität.
So auch heute Abend. Ich saß vor dem Fernseher, um mir das Kanzlerduell Merkel gegen Steinmeier anzuschauen. Im Vorfeld wurde das Büro der Kanzlerin im siebten Stock des Kanzleramts vorgestellt.
Folgender Dialog entwickelte sich:
Ich: “Oh, da ist mein Büro ja doch eeetwas kleiner!”
Antwort: “Na ja, dafür sitzt bei Dir ja noch jemand mit drin.”
Schallendes Gelächter bricht angesichts dieses konterkarierenden Spruches aus.
Mein Gesprächspartner fügt hinzu: “Einen ähnlich sinnentleerten Spruch las ich kürzlich in der Zeitung des Wohnungsvereins: ‘Fettflecken werden wieder wie neu, wenn man sie mit Butter einreibt.’ “
Diesmal wischten wir uns vor Lachen die Tränen aus den Augen. Herrlicher Dialog!
Boulevardfest Herne 2009
“In Herne lässt’s sich’s leben!” so lautet der Marketingslogan für die Ruhrgebietsstadt. Ja, und nicht nur das – hier lässt es sich auch feiern.
So fand im Zeitraum vom 28. bis zum 30. August 2009 das alljährliche Boulevardfest in der Herner City statt.
In diesem Blogartikel zeige ich nur eine kleine Auswahl meiner Fotos, um den Text ein wenig auszuschmücken. Wer mag kann sich gerne meine Fotostrecke anschauen.
Gegen 23.15 Uhr fand ich mich auf dem Rathausvorplatz ein, um mir das musiksynchrone Höhenfeuerwerk anzuschauen. Die Künstler INSEKTOPIA begeisterten mit ihrer Stelzen-, Trommel- und Pyroshow das Publikum.
Um 23.30 Uhr begann das furiose, musiksynchrone Höhenfeuerwerk.
Kaum war der letzte Knall verhallt, setzten sich die Massen in Bewegung und verließen den Rathausplatz, um entweder den Heimweg anzutreten oder um noch einen Absacker auf dem Boulevard zu sich zu nehmen.
Für manche allerdings auch eine nette Gelegenheit, um noch für ein stimmungsvolles Foto für’s Familienalbum zu posieren.
Einer der vielen Stände vor dem City Center.
In der U-Bahn-Station "Archäologiemuseum | An der Kreuzkirche” fand in den Tiefen die alljährliche House-Party, mittlerweile in der fünften Ausgabe des sogenannten “Light-Level”, statt.
Das Archäologie-Museum im stimmungsvollen Licht.
So auch die Kreuzkirche.
Weitere Links zu meinen Blogartikeln zum Thema Boulevardfest:
http://zwehnsworld.wordpress.com/2009/01/20/boulevardfest-herne-2006/
http://zwehnsworld.wordpress.com/2009/06/04/boulevard-wandelbar-in-herne-2003/
Bahnbetriebswerk Herne
Da fährt man jahrelang kreuz und quer durch das Ruhrgebiet, um den Zustand von im Abruch befindlichen Industrieanlagen zu dokumentieren und der Nachwelt damit noch einen Eindruck geben zu können wie das Leben und Arbeiten an diesen Stätten ablief und es findet sich quasi direkt vor der Haustür noch ein Kleinod, das mir bisher noch nicht bekannt war.
Auf das Bahnbetriebswerk Herne bin ich durch den Blogartikel von Marcel Henschel aufmerksam geworden, http://www.mhenschel.de/2009/bwherne.htm, der einige fantasievoll inszenierte Fotos von der Anlage gemacht hat.
Am Sonntag Nachmittag traf ich mich mit einem ebenso fotobegeisterten Kollegen, um unsere Dokumentationsreihe zu starten. Eine komplette Fotogalerie findet sich hier.
Cranger Kirmes 2008
Auch in diesem Jahr war der Besuch auf dem Karaoke-Stand auf der Hauptstraße wieder einmal Pflicht. Und so kam man in den Genuss des “glockenglaren” Gesangs des Karaoke-Stars, Carmen, die bereits auch schon einige CDs veröffentlicht hat.
Cranger Kirmes 2009
Am Montag, 10. August 2009, besuchte ich mit einigen Arbeitskollegen die 574. Cranger Kirmes – das Volksfest im Revier.
Das Volksfest findet jährlich im Herner Stadtteil Crange statt. Die Kirmes ist mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von rund 4.000.000 in den letzten Jahren eines der größten Volksfeste in Deutschland. Nach polizeilichen Angaben fanden sich im Jahre 2008 sogar 4.700.000 Menschen auf dem Kirmesplatz am Rhein-Herne-Kanal ein.
Es ist – gemessen an der Besucherzahl pro Tag – dann das am besten besuchte Volksfest Deutschlands. Die Besucherzahl im Verhältnis zur Fläche erreicht ebenfalls diesen Spitzenplatz.
Hier ein Foto von meinem Spaziergang über die Hauptstraße.
Über 83.000 m² groß ist der Festplatz der Cranger Kirmes und hat über 5 km Budenfront. Es gibt überall Souvenirstände, Losbuden und Verpflegungsstände zu mittleren Preisen. Ca. 400.000 Besucher besuchen pro Tag den Rummel.
Foto über die Sonnenschirme des “Steinmeisters” hinweg:
Die Cranger Kirmes beginnt immer am ersten Freitag im August und dauert zehn Tage. Im Jahr 2009 findet die 574. Cranger Kirmes vom 7.August bis zum 16.August statt.
Quelle:
- Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Cranger_Kirmes
Architektur in Herne
Herne, gelegen mitten im Ruhrgebiet, hat eine bemerkenswerte Architektur.
Herne wurde in der Nachkriegszeit "die goldene Stadt" bezeichnet. Da die Innenstadt von Zerstörungen durch Bombenangriffe weitgehend verschont geblieben war, kamen die Menschen aus allen umliegenden Städten, um hier einzukaufen, zu flanieren und sich zu amüsieren.
Dieser Blogartikel wird stetig aktualisiert, da ich die Fülle der architektonischen Kleinode noch nicht vollumfassend fotografiert habe. Nach und nach werden weitere Fotos von bemerkenswerten Bauwerken folgen.
Siedlung Teutoburgia
Der 13. Juni 2009 war ein fantastischer Tag. Stahlblauer Himmel, klare, warme – nicht zu heiße Luft – kurzum, ein Tag perfekt für eine Radtour, die mich zu eine der schönsten Bergbausiedlungen im Ruhrgebiet führte.
Die ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung befindet sich im Stadtteil Börnig. Sie wurde komplett im Originalstil restauriert. Dabei gleicht keines der 136 Gebäude dem anderen. Dennoch bilden sie alle zusammen eine harmonische Komposition.
Die Teutoburgia-Siedlung wurde als Werkssiedlung für die Zeche Teutoburgia zwischen 1909 und 1923 gebaut.
1988 begann die VEBA, die Siedlung zu sanieren und die Fassaden detailgetreu zu rekonstruieren. 1998 erstrahlten die Häuser mit ihren rund 530 Wohneinheiten im neuen Glanz. Mittlerweile hat Teutoburgia den Status einer Villengegend erlangt. Hunderte Straßenbäume säumen die pitoresken Gebäude.
Zur Teutoburgia-Siedlung gehören auch der Kunstwald, der Förderturm und die Maschinenhalle. Alle vier zusammen ergeben die harmonische Komposition. Als historisches Denkmal gehört die Gartenstadtsiedlung zur Internationalen Bauausstellung (IBA). Die Siedlung erstreckt sich auf einer Fläche von 21,6 ha.
Quelle: Homepage der Stadt Herne, http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/Teutoburgia-Siedlung
Bochumer Straße
Bei einem Spaziergang auf der Bochumer Straße im Bereich Herne-Mitte, die wegen des Ruhrmarathons noch voll gesperrt war, fotografierte ich 2008 diese Hausfassaden:
Siepenstraße
Altenhöfener Straße
| Eingangsportal der Herz-Jesu-Kirche |
Europaplatz
| Archäologiemuseum |
Rathaus Herne
Akademie Mont-Cenis / Neues Stadtteilzentrum Sodingen
Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg
Städtische Galerie im Schlosspark Strünkede
Zentraler Omnibus-Bahnhof, Bahnhofsvorplatz

Horsthauser Straße
Castroper Straße / Sodinger Straße
Bahnhofstraße
| Sparkassenfiliale Herne-Mitte |
| Kugelbrunnen |
| Neue H&M-Filiale Bahnhofstraße/Ecke Behrensstraße |
Vinckestraße / Ecke Hermann-Löns-Straße
Viktor-Reuter-Straße / Ecke Schulstraße
U-Bahn-Station U-35
| |
Quellen:
- herne.de, Stadtgeschichte, Die Zeit von 1930 – 1945, http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Stadtgeschichte_drei?Open&l=DE&ccm=000010020
Siedlung Teutoburgia
Der 13. Juni 2009 war ein fantastischer Tag. Stahlblauer Himmel, klare, warme – nicht zu heiße Luft – kurzum, ein Tag perfekt für eine Radtour, die mich zu eine der schönsten Bergbausiedlungen im Ruhrgebiet führte.
Die ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung befindet sich im Stadtteil Börnig. Sie wurde komplett im Originalstil restauriert. Dabei gleicht keines der 136 Gebäude dem anderen. Dennoch bilden sie alle zusammen eine harmonische Komposition.
Die Teutoburgia-Siedlung wurde als Werkssiedlung für die Zeche Teutoburgia zwischen 1909 und 1923 gebaut.
1988 begann die VEBA, die Siedlung zu sanieren und die Fassaden detailgetreu zu rekonstruieren. 1998 erstrahlten die Häuser mit ihren rund 530 Wohneinheiten im neuen Glanz. Mittlerweile hat Teutoburgia den Status einer Villengegend erlangt. Hunderte Straßenbäume säumen die pitoresken Gebäude.
Zur Teutoburgia-Siedlung gehören auch der Kunstwald, der Förderturm und die Maschinenhalle. Alle vier zusammen ergeben die harmonische Komposition. Als historisches Denkmal gehört die Gartenstadtsiedlung zur Internationalen Bauausstellung (IBA). Die Siedlung erstreckt sich auf einer Fläche von 21,6 ha.
Quelle: Homepage der Stadt Herne, http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/Teutoburgia-Siedlung
Halde Hoheward
Am 4. März 2007 unternahm ich eine kleine “Bergtour” auf eine der interessantesten Halden im Ruhrgebiet. Die Halde Hoheward liegt im Landschaftspark Emscherbruch, entstanden aus Schüttungen der Zeche Recklinghausen II, der Zeche Ewald und der Zeche General Blumenthal/Haard.
Eine komplette Fotogalerie findet sich hier.
Panoramablick:
Sie bildet gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch – gelegen zwischen den Städten Herten und Recklinghausen – die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets.
Innerhalb der letzten zwei Jahre hat die Halde ihr Antlitz, aber auch ihre Umgebung stark verändert. Oben auf dem nördlichen Gipfelplateau wurde 2008 das Horizontobservatorium errichtet, das bei meinem Spaziergang eben noch nicht vorhanden war.
Das moderne Bauwerk besteht aus einer kreisrunden, ebenen Fläche und zwei Bögen, die sich wie die Großkreise Meridian und Himmelsäquator über den Platz spannen. Es soll eine moderne Version prähistorischer Steinkreise und Bauwerke wie Stonehenge darstellen.
Der Aufstieg erfolgt bequem über breite Wege.
| Sie sind breit genug, um sie – eine gute Kondition vorausgesetzt – auch sehr gut mit dem Fahrrad zu befahren oder … | |
| … mit Skateboards! |
Auf dem Weg hinauf ist man auf Augenhöhe mit manch einem Vogel.
Oben auf dem Plateau angelangt, ragt der Edelstahl-Obelisk als Zeiger der 3 000 m² großen Horizontalsonnenuhr 8,50 Meter in die Höhe. Er wirft seinen Schatten mit einem Durchmesser von 62 Meter auf die kreisrunde Fläche.
Als die Dämmerung hereinbrach, bot sich mir eine tolle Kulisse für einige Langzeitbelichtungsaufnahmen von dem naheliegenden Steag-Heizkraftwerk.
Mondaufgang!
Quellen:












Neueste Kommentare