Zeche Zollern Dortmund
Man fühlt sich eher an eine Adelsresidenz denn an eine Schachtanlage erinnert, auf der einst Kohle gefördert wurde, blickt man doch auf prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen.
Aber genau dies war Teil der Bauidee.
Heute ist das "Schloss der Arbeit" im Westen Dortmunds zweifellos eines der schönsten und außergewöhnlichsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in Deutschland.
Als ich in meinen Ruhrgebietsführern diese interessante Beschreibung entdeckte, setzte ich mich im Dezember 2005 ins Auto und fuhr nach Dortmund.
Dort entstanden diese Fotos.
Ausstellung
Förderturm
Maschinenhalle
| Die Maschinenhalle ist in mehrfacher Hinsicht ein Objekt von herausragender Qualität: Der 1902/1903 nach den Entwürfen des Berliner Architekten Möhring errichtete Stahlfachwerkbau steht für den Beginn der modernen Industriearchitektur.
Stilistisch bezeichnet sie den Übergang von Historismus und Jugendstil zur Moderne. Der erhaltene historische Maschinenbestand – insbesondere die inzwischen wieder funktionstüchtige elektrische Fördermaschine – ist einzigartig in Deutschland. Darüber hinaus kommt dem Bauwerk eine große symbolische Bedeutung zu: Mit der Rettung der Anlage durch bürgerschaftliches Engagement wurde 1969 erstmals in Deutschland ein derartiger Industriebau unter Schutz gestellt und hierauf auch der neue Zweig der „Industriedenkmalpflege“ begründet. |
Außengelände
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Quellen:
Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL):
- http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/
- http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/dauerausstellung/
- http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/maschinenhalle/










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