Schwergutumschlag im Westhafen Herne

von zwehni

Wo sonst Massenschüttgüter die Verkehrsträger wechseln, sei es von Eisenbahnwagen auf Schiff oder umgekehrt, sollten es am 22.06.2007 nur einige wenige Teile sein. Doch die Verladung währte nahezu genau so lange wie die Löschung eines Kohleschiffs.

Schwere Autokräne und Tieflader waren angerückt, um dem Schiffsbauch seine schwere Ladung, Öfen für ein Kraftwerk, zu entreißen.

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Es galt zunächst, das Schiff in der richtigen Lage an der Kaimauer zu platzieren. Für den Schiffer keine leichte Aufgabe, wird denn der Rhein-Herne-Kanal für ein so großes Gefährt plötzlich zum Nadelöhr.

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Für die Spezialisten des Transportunternehmens begann ab jetzt die Millimeterarbeit. Riesige Schlaufen mussten um die tonnenschweren Teile geschwungen werden, um sie später sicher herausbugsieren zu können.

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Dann der Moment der Wahrheit. Der gigantische Autokran hob und behutsam die schweren Teile aus dem Schiffsinneren heraus.

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Der Abtransport der Teile erfolgte binnen Minuten. Einmal auf dem Tieflader verzurrt, traten die Rohre ihre letzte Reise an ihren Bestimmungsort an.

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