Madeira 2007

von zwehni

Samstag, 08.12.2007

Meinen Haupturlaub 2007 verbrachte ich im Dezember auf der portugiesischen Insel Madeira.

map1200

Bildquelle: http://www.madeira-club.de/map/map_huge.htm

Um 10.50 Uhr habe ich erst den Koffer geschlossen, noch die Abfälle weggebracht, die Heizung abgeschaltet und alles stromlos geschaltet (außer die Küche; das Thema hatte ich nämlich schon einmal. Hatte ein schönes Aquarium im Eisfach!). Um 11 Uhr bin ich dann zu meinen Eltern gefahren, die uns dann nach Düsseldorf fuhren, wo wir um 11.50 Uhr ankamen. Unser Flug hatte allerdings schön Verspätung. So sind wir erst um 14.30 Uhr statt 13.40 Uhr gestartet und dementsprechend erst um 18.45 Uhr (17.45 Uhr Ortszeit) gelandet. Der Flug war ruhig. Da hatte ich auf jeden Fall schon einmal – im wahrsten Sinne des Wortes – turbulentere Flüge erlebt.

P1040284 Bilder 147

Wir wurden kurz von einer Dame der Reiseleitung begrüßt und dann konnte es auch schon weitergehen. Unser Transferbusfahrer Fernando (Alonso? Er hatte auf jeden Fall den gleichen Fahrstil!!) fuhr uns und eine ältere Dame, die auch unser Hotel gebucht hatte in seinem Mercedes Sprinter zum Hotel. Wir checkten in unser Hotel „Golden Residence“ ein, das erst im Sommer 2007 eröffnet hatte.

_MG_8917 P1050227
_MG_8919-3 P1040445

_MG_8925

Die Koffer stellten wir schnell ins Zimmer und gingen mit einem Magen, der uns schon in den Kniekehlen hing, in das hoteleigene Restaurant.

Nach dem Essen sollst Du ruhen oder tausend Schritte tun – so ein altes Sprichwort. Das taten wir dann auch, wenngleich wir rund 990 Schritte weniger machten und direkt die nächste Telefonzelle ansteuerten, um die Lieben daheim anzurufen.

Nach dem Telefonat haben wir uns noch zwei Stündchen auf den Balkon gesetzt, Wein getrunken und Chips gegessen.

_MG_8777 _MG_8934
Blick von unserem Balkon auf’s Meer
Mein Moleskine, in das ich diesen Bericht vorgeschrieben habe.

Um ca. 23 Uhr inne Kiste gegangen, Waren beide voll geschafft.

Sonntag, 09.12.2007

Um 8.30 Uhr aufgestanden, geduscht und frühstücken gegangen. Das Buffet war sehr reichhaltig und abwechslungsreich und es gab, was ich oft im Urlaub morgens am meisten vermisst habe: Endlich einmal richtigen Bohnenkaffee!!!

Nach dem reichhaltigen Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg von unserem Hotelstadtteil aus nach Funchal-Zentrum (rd. 50 bis 60 Minuten).

Bilder 183 _MG_8734
Der ein oder andere schien
von dem Marsch schon recht müde gewesen zu sein!

In meinen einen Tag zuvor noch gekauften, steifen Schuhen hab‘ ich mir natürlich sofort ein paar dicke Blasen gelaufen.

Wir erkundeten zunächst den Hafen und liefen an der Promenade entlang, nicht ohne uns auch das Zentrum der Hauptstadt Madeiras anzuschauen.

_MG_8710 _MG_8713
_MG_8714 _MG_8715
_MG_8724 _MG_8729
 
Den Nickelaus bei sommerlichen Temperaturen sieht man bei uns jedenfalls nicht so oft.
_MG_8750 _MG_8764
  _MG_8755
 
Christof Columbus mit versteinerter Miene.

In einem Café pausierten wir am frühen Nachmittag, aßen ein Sandwich und tranken einen Kaffee.

Gegen 18 Uhr sind wir dann doch lieber mit dem Bus zurückgefahren. Laufen konnte ich eh kaum noch. Es ging erst einmal unter die Dusche und um 20 Uhr dann zum Abendessen.

Gesättigt setzten wir uns auf den Balkon und genehmigten uns noch ein Bierchen, das wir vorher im Supermarkt des Madeira-Forums gekauft hatten. Auf dem Balkon wurde es dann aber doch zu frisch. Also schnell rein und den Flachbildfernseher angeworfen und noch ein wenig ferngesehen.

Montag, 10.12.2007

Um 9.30 Uhr aufgestanden, geduscht und gut gefrühstückt.

Mit dem Bus ging es dann nach Funchal. Mit der Seilbahn sind wir dann von dort aus nach Monte hinaufgefahren. Leider mussten wir bis 15 Uhr warten, weil die Bahn vorher noch gewartet werden musste. Gut – lieber am Boden warten als im freien Fall aus fünfzig Metern Höhe (und mehr) abzustürzen.

_MG_8845 _MG_8852

In Monte angekommen war schon ein leichter Temperaturunterschied festzustellen. Hier war es ganz schön frisch gewesen. Die alte Kirche/Kapelle war unser erstes Ziel, die nach einem Erdbeben wieder aufgebaut wurde.

_MG_8869 _MG_8870
_MG_8872 _MG_8882
_MG_8883 _MG_8885

Dann haben wir den Korbschlittenfahrer bei ihrer „Arbeit“ zugesehen.

_MG_8888 _MG_8892

Es sollte nicht unerwähnt bleiben – ohne diese Attraktion jetzt schmälern zu wollen – dass die Fahrt beileibe nicht ohne Risiko ist. Ein Bekannter war einige Monate zuvor mit einer Reisegruppe dort gewesen. Einige Teilnehmer ließen es sich nehmen, die Höllenfahrt hinunter ins Tal zu buchen. Sie stoppten dort an einer Felswand und konnten bereits nach zwei Wochen schon wieder feste Nahrung zu sich nehmen, nachdem sie aus der Intensivstation mit mehreren schweren Knochenbrüchen auf die reguläre Station des Krankenhauses verlegt wurden.

In einem Café noch Sandwiches gegessen und Kaffee getrunken.

_MG_8886 _MG_8899

Mit dem Bus sind wir dann nach Funchal zurückgefahren und haben der Markthalle einen kleinen Besuch abgestattet. Hier, wo sowohl Fisch als auch Obst und Gemüse fachgerecht zerkleinert wurde herrschte ein reges Treiben. Dennoch schien mir der geschäftige Betrieb in den Markthallen aber auch ein Ort der Besinnung zu sein – harrten doch viele Menschen hier einmal auf den umstehenden Bänken aus´.

_MG_8811 _MG_8818
_MG_8822 _MG_8812
_MG_8815 _MG_8821

Wir nahmen nach unserem „Markthallen-Event“ anschließend den Bus zurück zu unserem Hotel, nicht ohne noch ein Bierchen und Wasser in einem Supermarkt einzukaufen.

Nach einer erfrischenden Dusche gingen wir gegen 20 Uhr zum Abendessen, wo eine Folkloregruppe mit ihrem gellenden Gesang das Bier schal werden ließ. Selbst meine Garnelen auf dem Teller versuchten vor Panik wieder ins Meer zu flüchten. Die Truppe schmetterte alte portugiesische Volkslieder, wovon sich eines anhörte wie „…ich hab Duschgel, Duschgel an der Eichel!….“ Die gleichen oder ähnliche Gesangsakrobaten oder -terroristen (wie man’s nimmt) sah man auch häufig in der Fußgängerzone von Funchal:

Vom Zimmer aus noch kurz die Lieben daheim angerufen und den Abend auf dem Balkon ausklingen lassen.

Dienstag, 11.12.2007

Aufgestanden, geduscht und gefrühstückt.

An einem der drei Hotel-PCs riefen wir unsere Mails ab und fuhren danach mit dem Bus nach Funchal. Dort nahmen wir den Expressbus 51 nach Machico.

_MG_8968 _MG_8975
_MG_8964 _MG_8967

Das Frühstück lag jetzt schon sage und schreibe zwei, drei Stunden zurück und so orderten wir dort erst einmal in einem Café Kaffee und 2 Stücke Apfelkuchen. Anschließend noch ein bisschen durch den Ort gelaufen (nach Funchal zweitgrößte Siedlung). Viel ist hier aber nicht los. Daher gegen 18 Uhr wieder mit dem Bus zurückgefahren.

Im Hafen von Funchal zückten wir unsere Kameras und machten noch ein paar stimmungsvolle Fotos von der Abfahrt des Kreuzfahrtschiffes „Voyager of the Sea“.

_MG_8986 _MG_8987

Im Hafen herrschte zu Beginn der „blauen Stunde“ schon eine tolle Atmosphäre!

_MG_8995 _MG_9008
_MG_9001 _MG_9006
_MG_9032 _MG_9010
_MG_9047 _MG_9053

Da es sich langsam richtig schön einregnete, nahmen wir gegen 19 Uhr den Bus zurück zum Hotel.

Auf unseren Tellern fanden sich so illustre Kombinationen wie Flussbarsch an Schweineschnitzelchen. Den Spruch: „Man kann nicht alles haben!“ kennen wir offensichtlich nicht.

Auf’s Zimmer gegangen und Fernsehen geguckt.

Mittwoch, 12.12.2007

Bis kurz nach 11 Uhr gefrühstückt.

Um ca. 14 Uhr, nachdem wir Mails abgerufen haben, fuhren wir mit einem Tingelbus (No. 7) nach Ribeira Brava, westlich von Funchal, gelegen.

_MG_9064 _MG_9080
_MG_9076 _MG_9072
_MG_9088 _MG_9089

Wie auch in allen anderen Orten gab es aber auch hier nicht viel zu sehen. Deshalb haben wir uns eine Snack-Bar gesetzt, Kaffee und Salate (Sardinen/Thunfisch) bestellt.

Ein wenig liefen wir noch wie Falschgeld rum und nahmen gegen 18 Uhr den 139er-Espressbus zurück nach Funchal.

Funchal war mittlerweile stimmungsvoll illuminiert. Also noch einmal die Kameras ausgepackt und die tolle Atmosphäre versucht in Bilder festzuhalten.

_MG_9108 _MG_9110
_MG_9120 _MG_9121
_MG_9122 _MG_9124
_MG_9133 _MG_9141

Gegen 19.30 Uhr fuhren wir dann mit dem Linienbus zurück zum Hotel. Pünktlich um 20 Uhr fanden wir uns im Hotelrestaurant ein und spachtelten erst einmal. Auf dem Zimmer genehmigten wir uns noch ein Gläschen des berühmten Madeira-Weines und schauten ein wenig fern.

Donnerstag, 13.12.2007

Aufgestanden, geduscht und gefrühstückt. Mails abgerufen.

Wir nahmen uns vor heute mit dem Bus nach Santa Cruz zu fahren. Dummerweise versäumten wir es an der richtigen Haltestelle auszusteigen und landeten wieder einmal in Machico, wo wir am Dienstag ja schon waren. Also, wieder auf den nächsten Bus gewartet und zurück nach Santa Cruz gefahren.

Dort angekommen liefen wir zunächst an der Strandpromenade entlang. Was schon beeindruckend war, war die Landung der Flugzeuge auf der in das Meer hinausragenden Start- und Landebahn des angrenzenden Flughafens. Dieser gilt wegen seiner berüchtigten Scherwinde als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt und nur Piloten, die einige tausend Flugstunden absolviert haben, dürfen ihn ansteuern. Ich habe unten einmal ein Foto eingestellt, wo man gut sehen kann wie waghalsig das aussieht.

_MG_9153 _MG_9156
_MG_9155 _MG_9157
_MG_9163 _MG_9160
_MG_9165 _MG_9166
_MG_9170 _MG_9182

Wir setzen uns an einer Snackbar nach draußen und bestellten einen Salat und Kaffee. Santa Cruz ist ein nettes Örtchen, aber wieder einmal muss man sagen, dass es auch hier nicht viel zu sehen gab. So fuhren wir gegen 18 Uhr wieder nach Funchal zurück und fotografierten noch ein wenig in der Marina.

_MG_9203 _MG_9223

_MG_9198

Um 19.30 Uhr zurückgefahren und im Supermarkt noch eingekauft.

Um kurz nach 20 Uhr dann zum Abendessen gegangen und anschließend noch „Hannibal“ (die Fortsetzung von „Schweigen der Lämmer“) geschaut.

Danach ins Bett gegangen.

Freitag, 14.12.2007

Aufgestanden, geduscht und gefrühstückt.

Nachdem wir wie üblich unsere Mails abgerufen haben, entschlossen wir uns dazu, heute einmal „eine Ruhigen“ zu machen.

Wir gingen also in das hoteleigene Schwimmbad und zogen dort ein paar Bahnen (nein, kein Koks!), entspannten uns im Jacuzzi und saunierten vier Mal in der Sauna und im Dampfbad.

Danach fühlten wir uns sauber und entspannt und kaputter als wenn wir den ganzen Tag rumgelaufen wären.

Gegen 20 Uhr aßen wir zu Abend im Hotelrestaurant und spielten auf dem Balkon Quartett (!!).

Samstag, 15.12.2007

Eigentlich wollten wir uns heute ein Auto mieten, sind dann aber doch zu spät losgekommen. Wir entschlossen uns spontan mit dem Bus nach Camacha (700 m ü. M.) zu fahren. Ein kleines Örtchen nördlich von Funchal, im Inselinneren gelegen.

Wie immer gab es auch dort nicht viel zu sehen. Natürlich nette Häuschen und einen schönen Ausblick auf die Landschaft und das Meer, aber das ist ja alles nun mal allgegenwärtig.

_MG_9247 _MG_9244
_MG_9254 _MG_9265
_MG_9269 _MG_9272
_MG_9275 _MG_9277

Also begaben wir uns wie jeden Tag in ein Café, bestellten Kaffee und Kuchen und fuhren mit dem 77er wieder zurück nach Funchal.

Mit dem Linienbus ließen wir uns bis zur nächsten Europcar-Niederlassung fahren und bestellten für den Zeitraum von Sonntag bis Dienstag einen Kleinwagen. 113 Euro plus 86 Euro Spritkaution! Das war zu teuer, aber gebucht, ist gebucht.

Abends in die Stadt gefahren und kurz einer Liveband zugeschaut.

Anschließend in einer Cocktailbar einen – nicht ganz so guten -Caipirinha getrunken.

P1050288

Mit dem Bus ging es dann zurück ins Hotel.

Sonntag, 16.12.2007

Haben vergessen uns den Wecker zu stellen und sind erst um 10 Uhr aufgestanden. Somit waren wir dann auch erst um kurz vor elf am Frühstücksbuffet.

Gegen 12:15 Uhr holten wir dann unseren Peugeot 206 HDI von Europcar ab.

Wir sind dann Richtung Osten aufgebrochen und fuhren über Machico und Feial nach Santana.. Man muss sagen: Der Weg ist das Ziel; und so hielten wir während der Fahrt dorthin mehrmals an, um die atemberaubende Landschaft und den phantastischen Meerblick auf die Speicherkarten zu bannen.

_MG_9317 _MG_9363
_MG_9388 _MG_9405

In Santana besuchten wir den Themenpark. 10 Euro pro Person für lächerliche Animationen und Kulturdarstellungen über Madeira waren der pure Wucher!

_MG_9322 _MG_9327
_MG_9330 _MG_9331
_MG_9333 _MG_9336

Von dort weiter über Boa Ventura nach Ponta Delgada nach Sao Vicente. Wollten uns dort eine Vulkanhöhle anschauen, die aber aus Wartungsgründen geschlossen war.

Wir sind dann quer durch die Insel Madeira in den Süden nach Ribeira Brava gefahren und von dort über die Schnellstraße zurück nach Funchal.

Haben noch einen Abstecher zum Aussichtspunkt Cabo Girao gemacht. Dabei handelt es sich um Europas höchste Steilküste. Von dort blickte man 589 Meter senkrecht in die Tiefe. Schwindelfreiheit war absolut erforderlich!

_MG_9411 _MG_9439

Dann zum Hotel gefahren. Mails abgerufen und zum Abendessen gegangen. Es gab schwarzen Rabenfisch, Pommes und chinesisches Gemüse.

Dann auf unser Zimmer gegangen.

Montag, 17.12.2007

Aufgestanden und gefrühstückt. Mit dem Wagen fuhren wir noch einmal zum Cabo Girao.

_MG_9427 _MG_9437

Dann ging es weiter über Ribeira Brava, Ponta do Sol und Madalena do Mar nach Calheta. An der Strandpromenade machten wir einen kleinen Spaziergang.

P1050404 _MG_9451

Von Calheta aus gurkten wir in die Berge. Die Straße nach Rabacal war so steil, dass wir nur im ersten Gang mit 20 km/h vorwärts kamen. Das Kühlwasser war mittlerweile bei über 100 Grad heiß. Wären wir dort liegengeblieben, hätte man uns erst wahrscheinlich in ein paar Tagen gefunden. In Rabacal angekommen, wollten wir noch die Tour zu den 25 Quellen unternehmen, doch wir hatten definitiv die falsche Kleidung an. Es war einfach zu kalt und schon zu spät. Nach 500 Metern kehrten wir wieder um.

_MG_9463 _MG_9466

Wir fuhren dann noch nach Porto Moniz. Leider waren die Meeresschwimmbäder schon geschlossen.

_MG_9484 _MG_9477

_MG_9492

In einem Café aßen wir noch jeder ein Sandwich, tranken einen Kaffee und machten anschließend noch ein paar Fotos.

Auf dem Rückweg wurden wir von der Dunkelheit überrascht und dichte Wolken­bänder zogen über die Straße. Die Sichtweite lag bei knapp zwei Metern, so dass wir quasi im Schritttempo fahren mussten. Als Orientierung diente immer der nächste Fahrbahnmittelstrich, was extrem an die Konzentration ging. Wir haben uns daher schon nach kurzer Zeit beim Fahren abgewechselt. Eine Patrouille der Estrada Municipal hat uns dann den richtigen Weg gewiesen. Mussten noch einmal umkehren und den Berg hinab Rich­tung Canhas fahren. Ich wäre dabei fast von der Straße abgekommen und in den Wald gefahren. Erst nach weiteren Kilometeren lichtete sich der Nebel und wir konnten dann nach Funchal fahren.

Dienstag, 18.12.2007

Nach dem Frühstück planten wir die Tour für unseren letzten Auto-Tag. Das erste Ziel hieß Curral Freias, das Nonnental. Die Lage des Ortes inmitten eines Talkessels ist schon grandios, aber ansonsten gibt es – wie in vielen der in den Reiseführern empfohlenen Orten – nicht viel zu sehen.

Blick vom Aussichtspunkt Eira do Serrado (in 1053 Meter Höhe) auf das Dorf:

_MG_9527 _MG_9530

Wir unternahmen einen kurzen Spaziergang durch den Ort.

_MG_9540 _MG_9546

Wir setzten uns wieder in unseren Peugeot und entschlossen uns, zunächst den Pico do Arriero (1818 Meter) anzusteuern. Da oben waren 1 Grad über Null und es schneite leicht.

_MG_9552 _MG_9515

Von dort steuerten wir Ribeiro Frio an. Wir stellten den Wagen im Ort ab und gingen zu Fuß den im Reiseführer empfohlenen Levadaweg ab. Bei den Levadas handelt es sich um ein weit verzweigtes Wasserbewirtschaftungssystem, das sich über die ganze Insel zieht.

_MG_9573 _MG_9571

Der Levadawanderweg endete an den Bal­coes, einem Aussichtspunkt, von dem aus ein Rundblick auf die umliegenden Berge genossen werden konnte.

_MG_9593 _MG_9587
_MG_9582 _MG_9577

Wir gingen zurück und bestellten noch zwei Kaffee und Ku­chen in dem Café am Parkplatz. Dann fuhren wir weiter Richtung Norden nach Feial, um den bekannten Adlerfelsen zu fotografieren.

_MG_9601 _MG_9598

Anschließend fuhren wir über die Schnellstraße zurück nach Funchal und kauften im Supermarkt noch ein. Wir aßen zu Abend und ließen den Abend vor dem Fernseher ausklingen.

Mittwoch, 19.12.2007

Diesen Tag haben wir noch in Funchal verbracht, wo wir unbedingt noch in der Markthalle filmen wollten. Eine Obst- und Gemüsetante hat uns dann noch schön verarscht: Nach ein paar Probebissen in eine Mango und in so so’n essbaren Tannenzapfen verlangte sie 7,90 Euro! Ich hab’s zähneknirschend bezahlt. Voll die Abzocke! Und was muss ich später im Reiseführer lesen: „Lassen Sie sich von den Obst- und Gemüsehändlern nicht abzocken. Die verlangen oftmals nach ein paar Probebissen horrende Preise für ihre Produkte.“ Hätte man vorher lesen sollen!

Donnerstag, 20.12.2007

Saunatag eingelegt.

Zu Abend gegessen und den Tag am Fernseher ausklingen lassen.

Freitag, 21.12.2007

Saunatag eingelegt.

Zu Abend gegessen und den Tag am Fernseher ausklingen lassen.

Samstag, 22.12.2007

Um 9 Uhr aufgestanden, geduscht und gefrühstückt. Um 12.15 Uhr Zimmer verlas­sen. An der Estrada Monumental noch zwei beknackte Mützen gekauft. Im Park noch ein wenig auf einer Bank gesonnt.

Dann zum Hotel zurück. Um 15.15 Uhr wur­den wir per Transferbus zum Flughafen gefahren.

Bilder 074

Überpünktlich gestartet: 17.20 Uhr statt der ursprünglich geplanten 17.45 Uhr.

Daher schon um 22.20 Uhr in Düsseldorf gelandet, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden.