Niederlande 2007

von zwehni

24. Juni 2007

Wir fuhren um 10:30 Uhr von daheim los und kamen gegen 14:00 Uhr in Egmond aan Zee an. Dort servierte uns unsere Vermieterin Tamara erst einmal Kaffee und wir verputzten die Schnitzel vom Vortag, die wir eingepackt und die mittlerweile die Trittfestigkeit von Globetrotterschuhen angenommen hatten. Danach machten wir ein kurzes Mittagsschläfchen.

Nach dem Heia-Machen unternahmen wir einen Spaziergang durch die Dünen.

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Es hat ziemlich geplästert (für die Nicht-Ruhrpöttler: Es regnete stark). In einem Café im Stadtzentrum bestellten wir noch einmal einen Kaffee.

Zurück daheim duschten wir und folgten der Empfehlung unserer Vermieterin: Die Pizzeria am Mini-Golf-Club sollte sehr gut sein. Das war sie auch.

Auf unserem Zimmer genehmigten wir uns noch ein Bier und schauten Fernsehen.

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Blick von unserem Zimmer auf die umliegenden Häuser in der Siedlung.

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25. Juni 2007

Wir standen um 8 Uhr auf, duschten und frühstückten ausgiebig. Wir sattelten unsere Drahtesel, die wir auf dem Dachgepäckträger mitgenommen hatten und fuhren nach Alkmaar. Die Fahrräder stellten wir in einer Fahrradtiefgarage (!) ab und erkundeten zu Fuß die Stadt.

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Wir holten unsere Räder aus der Garage ab und fuhren weiter nach Bergen aan Zee, wo wir in dem Strandcafé „De Duinerij“ zwee dubbele Espresso tranken.

Ein paar Meter von dem Café entfernt befand sich das Zee Aquarium. Einen Besuch wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir schauten uns die Fische an und bekamen auch gleich schon wieder Hunger.

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Eine Rumäne Muräne
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Skelett eines Blauwals

Nach dem Aquariumsbesuch fuhren wir mit dem Fahrrad weiter nach Bergen und kauften uns an einer Bude einen Bratfisch im Brötchen.

Frisch gestärkt erkundeten wir die Stadt kurz per Pedes.

Im strömenden Regen fuhren wir wieder nach Egmond aan Zee.

Nach der Dusche, diesmal ohne Klamotten am Leib, gingen wir wieder in die Pizzeria am Mini-Golf-Club, wo wir uns zwei riesige Seafood Flautas bestellten. Also, Tortillas gefüllt mit Garnelen, Rotbarsch und Krabben sowie Reis. Das ganze mit Käse kalorienarm überbacken.

So sieht das Ganze ungefähr aus (Bildquelle: http://www.elalacranlv.com/Flautas_close_up-new.jpg)

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Am Strand entlang und durch die Dünen ging es zurück nach Hause. Wir legten uns dort noch auf’s Bett und lauschten dem Stephen King-Hörbuch „Friedhof der Kuscheltiere“.

Um 23 Uhr Schluss gemacht.

26. Juni 2007

Pünktlich um 8 Uhr standen wir auf, duschten und setzten uns an den von unserer Vermieterin reichhaltig gedeckten Frühstückstisch. Um ca. 10.30 Uhr fuhren wir mit dem Auto nach Amsterdam. Unserer Vermieterin hatte uns zwar empfohlen, mit dem Zug ab Hailoo in die Stadt zu fahren, aber so waren dann doch flexibler. In Amsterdam haben wir uns zu Fuß erst einmal verfranst. Wir standen bei unserer Städtetour nun doch etwas unter Zeitdruck, denn die Parkuhr lief nur bis 14.18 Uhr – und das, obwohl wir 10 Euronen (!!!) eingeworfen haben. Echt Wucher!

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Diese Fotos habe ich absichtlich so schief
aus „der Hüfte geschossen“.
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Eines von vielen Sightseeing-Schiffen.

Wir holten unser Auto aus unserer Highprize-Parklücke und beschlossen noch nach Den Haag zu fahren.

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Kennt man auch aus Deutschland zur Genüge – Stau!

In der Regierungshauptstadt haben wir uns diverse Ministerien, das Stadthuis und den Binnenhof angeschaut. Die Stadt finde ich irgendwie sonderbar, findet sich dort doch eine Mischung aus am Reißbrett entworfenen, kalten Gebäuden, umgeben von historischer Architektur.

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Bei Burger King taten wir noch etwas für unsere Gesundheit und Figur und aßen noch eine „Kleinigkeit“: Dann holten wir mein Auto aus dem Parkhaus ab und traten den Rückweg an.

In Alkmaar legten wir einen kurzen Zwischenstopp im Supermarkt ein.

In unserem Städtchen, Egmond aan Zee, statteten wir diesmal einem chinesischem Restaurant einen Besuch ab.

Zu Hause hörten wir kurz vor’m Schlafengehen noch das gestern begonnene Hörbuch.

27. Juni 2007

Wie immer standen wir um 8 Uhr, duschten und frühstückten. Um 11 Uhr machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg und fuhren durch das Dünenreservat Richtung Wijk aan Zee (ca. 16 km).

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Dort hat man eine wunderbare Aussicht auf eine malerische Schwerindustrie-Skyline.

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Vor Ort – in Wijk aan Zee – haben wir erst einmal eine Cappuccino- und Eis-Pause eingelegt. In einem SPAR-Supermarkt kauften wir Mineralwasser ein und pausierten weiter am Strand.

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Anschließend ging es weiter nach Beverijk (ca. 5 km). Dort haben wir aber so nichts weiter unternommen, sondern sind gleich weiter nach Ijmuiden – wie unsere Vermieterin Tamara empfohlen hatte – gefahren. Das war ein Sch*****-Tipp gewesen. Die Stadt ist ungefähr so spannend wie Castrop-Rauxel bei Sonnenuntergang. Angeblich sollte es hier einen Miniatur-Windmühlenpark geben, den wir aber nicht gefunden haben. Und selbst wenn, hätte es mich wahrscheinlich auch nicht sonderlich von den Socken gehauen.

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Um 18.30 Uhr traten wir dann den Rückweg an. Immerhin hatten wir ja noch einmal gut 25 Kilometer zu fahren.

Gegen 20.30 Uhr kamen wir dann nassgeschwitzt sowie fix und alle zu Hause an. Schnell die von einer Salzlake durchtränkten Klamotten abgestreift und unter die Dusche gesprungen. Mit dem Auto ging es dann zum Italiener an der Strandpromenade, wo wir je eine Pizza Ferrari und eine „dell’Amore“ bestellten.

Vom Restaurantfenster aus beobachteten wir, wie sich innerhalb von ein paar Minuten ein großes Unwetter auf dem Meer zusammenbraute und in kürzester Zeit die Stadt erreichte.

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Nach dem Essen fuhren wir heim und lauschten noch ein wenig Frank Schätzings Hörbuchversion von „Tod und Teufel“.

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Bildquelle: http://covers.hitflip.de/item/18/42/98/3/1842983_lg.jpg

28. Juni 2007

Nach dem wie immer ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Auto nach Hoorn.

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„Kehr, das ist doch alles Käse hier!“ dachte ich mir, denn wir hatten das Glück die Wiederbelebung des Käsemarktes mitzuerleben. Zum ersten Mal seit 60 Jahren trugen die Käsemeister wieder ihre Laiber (und Leiber)über den Marktplatz.

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Von dort aus ging es weiter nach Enkhuizen, wo wir auch noch einen kleinen Spaziergang gemacht haben und Kaffee und Kuchen aßen.

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Am späten Nachmittag dann nach Hause gefahren.
Im Mini-Golf-Club noch etwas gegessen und dann daheim den Abend ausklingen lassen.

29. Juni 2007

Nach dem Aufstehen, geduscht und gefrühstückt und bei strömenden Regen die Fahrräder auf’s Dach gepackt. Ich war klatschnass als ich ins Auto stieg.

Im Ort noch getankt und dann die Heimreise Richtung Duitsland angetreten.

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