Ruhrfestspiele Recklinghausen 2009

von zwehni

Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen bzw. das sog. “Kulturvolksfest” zur Eröffnung des kulturellen Events, haben sich bei gutem Wetter zu einem wahren Mekka für Unternehmungslustige entwickelt. So auch heute, an diesem 1. Mai 2009.

Die Ruhrfestspiele sind eines der ältesten und zugleich eines der größten und renommiertesten Theaterfestivals Europas. Das Festival ist ein kulturelles Ereignis des Ruhrgebietes, das seine Ursprünge in der Nachkriegszeit hat und seitdem in Recklinghausen stattfindet.

Die Ruhrfestspiele werden jährlich von der Ruhrfestspiele Recklinghausen GmbH veranstaltet. Die Gesellschaft wird zu je 50% von der Stadt Recklinghausen und dem Deutschen Gewerkschaftsbund getragen, die jährlich jeweils etwa 1,1 Millionen € beitragen. Die Ruhrfestspiele verfügen über kein festes Ensemble. Inszenierungen der Festspiele sind Koproduktionen mit bekannten europäischen Künstlern und Vorführungen von Gastgruppen. Erklärtes Ziel ist es, dadurch eine Zusammenführung verschiedener Kunstformen, Sprachen und Kulturen zu erreichen. Hauptspielort ist das Ruhrfestspielhaus.

(Quelle: Wikipedia.de, Ruhrfestspiele, http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrfestspiele)

Bei bestem Wetter machten wir uns auf unseren Fahrrädern auf den rund 10 Kilometer langen Weg in die Nachbarstadt.

Nach ungefähr einer halben Stunde Fahrt erreichten wir das Festspielgelände.

Auf dem “grünen Hügel” tummelten sich unzählige Menschen, die das schöne Wetter und das umfangreiche Programm, bestehend aus Musik, Animation, Walking-Acts u. a. vieler Überraschungen, genossen.

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Kulinarische Spezialitäten wie Wildschweinbratwurst im Labberbrötchen oder Falafel-Bällchen in der Dönertasche warteten (bei mir nicht allzu lange) auf ihre Verkostung. Ein Softeis mit Erdbeerhut rundete das ganze ab.

Wir setzten uns auf unsere mitgebrachten Decken und schauten dem bunten Treiben zu. Im Hintergrund hört man, neben den Klängen der Livebands, einen Gitarristen, der auf seiner Decke mit schöner Stimme in schöner Regelmäßigkeit sein Drei-Song-Repertoire abriss.

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  Das arme Kind litt abends bestimmt unter Höhenangst, so oft wie es hochgeworfen wurde.

Nach rund zwei Stunden packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren zurück. Obwohl die Wettervorhersagen einen schönen Frühlingstag prognostiziert hatte, zogen beunruhigend dunkle Wolken auf.

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Und tatsächlich waren auch schon bald die ersten heftigen Blitze auszumachen. Da fühlt man sich auf dem Fahrrad nicht gerade sicher. Ab und an erreichte einen auch schon mal ein Tropfen. Gerade noch rechtzeitig zu Hause angekommen, setzten dann auch die ersten Schauer ein.