Maximilianpark Hamm

von zwehni

Immer auf der Suche nach neuen Ausflugszielen fand ich am 25. März 2006 den Maximilianpark im westfälischen Hamm.

Hier auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian wurde 1984 die Landesgartenschau eröffnet und ich erinnere mich, dass ich damals als kleiner Kötel dort auch schon einmal war.

Von weitem erkennt man schon das Wahrzeichen des Parks und der Stadt Hamm – den Glaselefanten. _MG_3567 Er wurde von dem Künstler Horst Rellecke entworfen und verwandelte die ehemalige Kohlenwäsche der Zeche in die heute begehbare Plastik mit einer 35 Meter hohen Aussichtsplattform.
  In dem Gebäude finden Konzerte, Kindertheater und Kabarett statt.  

 

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Rund 350.000 Besucher kommen laut Homepage des Maximilianparks pro Jahr in den 22 ha großen Park. Außer uns habe ich an diesem Samstag jedoch kaum einen Menschen gesehen.

Dabei bietet der Park auch noch

  • ein Kinderparadies mit Spieldünen, Kletternetzen, Wasserspielplatz und Piratenschiff
  • ein „Grünes Klassenzimmer“ mit umweltpädagogischem Programm im Schul- und Bauerngarten
  • ein Haldengelände mit Gärten und Spazierwegen und
  • ein Eisenbahnmuseum Maximilianpark mit historischer Museumseisenbahn zwischen Hamm-Süd und Lippborg-Heintrop
  • Und man kann man hier wirklich schön spazieren gehen. Durch den Park führen Wege durch bunte Gärten, über urwüchsiges Haldengelände, vorbei an einem Teich- und Sumpfgebiet zum Schulgarten vom Schulbiologischen Zentrum. Und man kann in eine Welt aus Kunst und Natur eintauchen.

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    Genügend Sitzplätze – die wir allerdings nicht in Anspruch genommen haben – laden in allen Parkbereichen zum Verweilen und Ausruhen ein.

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    Am künstlich angelegten Maximiliansee warten inmitten der farbenfrohen Uferbepflanzung die Seeterrassen mit einem kleinen Imbiss.

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    Im Park befindet sich auch das größte tropische Schmetterlingshaus Nordrhein-Westfalens. Hier leben ca. 200 verschiedene Arten der bunten Falter. Im Laufe einer Saison sind bis zu 80 verschiedene Schmetterlingsarten aus den tropischen Regionen von Süd- und Mittelamerika, Afrika, Thailand, Malaysia und den Philippinen zu bestaunen.

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    Die Schmetterlinge fliegen frei durch das 600 qm große Tropenparadies. Hier herrscht eine Temperatur von rund 26 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent. Die üppige Pflanzenpracht mit blühenden Urwaldgewächsen ist in eine Landschaft aus Bachläufen und Teichen eingebettet. Sie bietet eine einzigartige Kulisse, in der die bunt-schillernden Falter leben.

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    Hier kann man handtellergroße Nachtfalter wie den Atlas-Seidenspinner bestaunen und sehen, wie er fast bewegungslos seinen Tagesschlaf verbringt.

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    Für Fotografen, empfiehlt sich der Aufenthalt am Samstagvormittag und am Nachmittag 13.00 Uhr von Montag bis Freitag. Sonntage sind zum Fotografieren eher ungünstig, weil hier die meisten Besucher ins Haus kommen. Ich sprach einen Fotografen an, der sich mit einer riesigen Foto-Ausrüstung, die er auf einem Wagen deponiert hatte, vor den Tieren postiert hatte. Er erzählte, dass er bereits seit sechs Stunden vor den Insekten verharrte und die Tiere nur aus Hobby fotografiere, um sie sich anschließend auf Dias (!) daheim anzuschauen.

    Am frühen Abend ging es dann voller positiver Eindrücke zurück nach Hause.

     

     

    Quellen:

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