Radtour Zeche Zollverein, 1. Juni 2009

von zwehni

An diesem wunderschönen, sonnigen Frühlingstag, bei angenehmen 27 Grad führte mich mein Weg um 14.30 Uhr mit dem Fahrrad zur Zeche Zollverein.

Ich habe mich einmal bei

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registriert und versucht, die rund 43 Kilometer lange Strecke nachzuzeichnen. Ist sicherlich für den ein oder anderen interessant, der nach dem Lesen dieses Artikels, die Strecke einmal nachfahren will. Wer bereits registriert ist kann sich die Strecke hier anschauen:

Radroute 200600 – powered by Bikemap 

Hier ein Kartenausschnitt:

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Bereits am 29. Januar 2006 war ich schon einmal mit dem Auto dort gewesen und hatte meine Eindrücke hier geschildert: https://zwehnsworld.wordpress.com/2009/05/30/zeche-zollverein/

Mit dem Fahrrad war ich erst einmal dort gewesen und zwar am 29. Mai 2004. Auch darüber hatte ich berichtet (https://zwehnsworld.wordpress.com/2008/10/21/radtour-zur-zechekokerei-zollverein-essen-29082004/).

Gestartet bin ich in Herne und fuhr quer durch das Stadtgebiet bis zur Recklinghäuser Straße in Wanne-Eickel, um dort auf den Kanalweg einzubiegen, an dem sich die Sonnenhungrigen bereits aalten und sich mit einem Sprung ins kalte Nass wieder abkühlten. Hunderte anderer Radfahrer waren unterwegs, die ebenfalls die gleiche Idee hatten wie ich.

Nach wenigen Kilometern war die Stadtgrenze nach Gelsenkirchen überquert. An einer Schleuse pausierte ich kurz, um den Schleusenvorgang für ein riesiges Binnenschiff zu beobachten. Es war so breit, dass es gerade eben in die Schleuseneinfahrt hineinpasste.

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Viele andere Radfahrer standen ebenfalls interessiert an der Schleuse.  
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Die Schleusentore öffneten sich,  
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das Schiff fuhr auf der anderen Seite heraus und nahm Kurs auf den Stadthafen Gelsenkirchen.

Hier habe ich einmal ein Foto von meinem Spiegelbild auf den Fensterscheiben des Schleusentowers gemacht

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Nach diesem kurzen Intermezzo ging es weiter am Kanal entlang. Vorbei am Amphitheater, wo einige Tage zuvor das Rock Hard-Metalfestival stattfand.

Ich bog in den Nordsternpark ein und durchquerte das schöne Parkgelände. Nach rund einem Kilometer fand ich das Hinweisschild, das den Weg zur Zeche/Kokerei Zollverein wies.

Quer durch Essen-Katernberg erreichte ich schon bald das weitläufige Zechengelände.

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Dort machte ich zunächst einige Fotos.

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Wir ketteten unsere Fahrräder an einen Zaun und stärkten uns erst einmal mit einer Tasse Kaffee (1,90 Euro) und einem Stück warmen Apfelstrudel (4,90 Euro!) im Kokerei Café / Restaurant Zollverein (Link 1 / Link 2).

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Wir entschieden uns, auch wenn es mittlerweile knapp halb sechs war, noch eine Fahrt mit dem Sonnenrad zu unternehmen. Für 1 Euro pro Person befördert es einen in die Tiefen der Koksöfen und wieder hinauf in luftige Höhen, von wo aus man eine faszinierende Aussicht über das Weltkulturerbe und das Ruhrgebiet hat. Es wurde 1999 im Rahmen der Ausstellung "Sonne Mond und Sterne" aufgebaut.

Während der zwei Runden, die wir fuhren machte ich folgende Fotos:

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  Im Koksofen…
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… und wieder heraus.  
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Jetzt war es aber Zeit den Rückweg anzutreten und Abschied von Zollverein zu nehmen.

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Sehr angenehm war, dass die gesamte Tour ohne Zurhilfenahme einer Fahrradkarte gut durchzuführen war. An jeder kleinen Weggabelung gab es ausführliche Hinweisschilder, die uns unseren Rückweg nach Bochum – über die Erzbahntrasse vorbei an der Zeche Hannover, durch Wanne-Eickel zurück nach Herne wiesen.

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