Dorn-Hallen Herne

von zwehni

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Zwischen Forellstraße, Dornstraße und Eschstraße liegen die ehemaligen Fertigungshallen der Schraubenfabrik Knipping-Dorn. Die Firma Dorn siedelte sich 1900 in Herne an und fertigte bis 1997 Schrauben für den Bergbau und seine Zulieferindustrie.

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Solche Brachgebiete werden vom Fachbereich Planung und Bauordnung der Stadt Herne als “Wunden im Stadtgefüge” bezeichnet. Eine Wunde, die bald Heilung erfahren soll, denn die Kommune hat ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet, das zeigt, wie es in Zukunft auf den Geländen der Unternehmen Schrauben-Dorn und Pumpen-Müller aussehen soll.

So sollen auf dem Areal Einrichtungen „stadtnaher Dienstleistungen”, „wohnverträgliches Gewerbe” und 280 Wohneinheiten, Ein- und Mehrfamilienhäuser angesiedelt werden.

Quelle: WAZ Herne (Online), “‘Wunde’ im Norden soll geheilt werden”, 16.05.2008, http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2008/5/16/news-46868734/detail.html

Für mich hieß es nun zu handeln, wollte ich noch ein Stück Stadtgeschichte – auch wenn es optisch schönere Motive gibt – im Bild festhalten. Und so stelle ich hier einmal die Fotos, die die Hallen mit ihrem rauen Charme zeigen, einmal aus.

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Im Laufe des Jahres 2008 hatte Saturn-Hansa, der Elektronikhandelskonzern unter dem Dach der Metro-Gruppe, Interesse an einer Ansiedlung auf dem Gelände bekundet. Die Stadt hatte dem Unternehmen zwischenzeitlich auch das seit Anfang 2009 leerstehende Karstadt/Hertie Kaufhaus für die Ansiedlung in Herne angeboten. Das Unternehmen hatte aber abgewunken und erklärt, an der geplanten Ansiedlung auf dem ehemaligen Knipping-Dorn-Gelände in Herne-Baukau festhalten und dort so schnell wie möglich bauen zu wollen.

Quelle: WAZ Herne (Online), “Wir glauben an die Innenstadt”, 30.01.2009, http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2009/1/30/news-108754317/detail.html

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Das ein oder andere Eckchen wird in den Hallen aber aktuell immer noch als Treffpunkt genutzt. Zumindest hat man sich hier etwas wohnlich eingerichtet.

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Wo man hinblickte: Nur Schutt und Abfall. Kaum vorstellbar, dass man in Kürze vielleicht an dieser Stelle gerade eine DVD o. ä. kaufen wird!

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Für die Mitarbeiter der Firma Dorn stand ein unternehmenseigenes Schwimmbad zur Verfügung. Heute bietet es sich nicht mehr unbedingt an, seine Bahnen darin zu ziehen. Es sei denn, man möchte danach noch einige Einkäufe erledigen.

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Quellen:

Chronik der Stadt Herne, http://www2.herne.de/Spielezentrum/Infos/Herne/Herne-Chronik/geschichte1.html

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