Zwehns Weblog

Just another WordPress.com weblog

Monat: August, 2009

Boulevardfest Herne 2009

“In Herne lässt’s sich’s leben!” so lautet der Marketingslogan für die Ruhrgebietsstadt. Ja, und nicht nur das – hier lässt es sich auch feiern.

So fand im Zeitraum vom 28. bis zum 30. August 2009 das alljährliche Boulevardfest in der Herner City statt.

In diesem Blogartikel zeige ich nur eine kleine Auswahl meiner Fotos, um den Text ein wenig auszuschmücken. Wer mag kann sich gerne meine Fotostrecke anschauen.

Gegen 23.15 Uhr fand ich mich auf dem Rathausvorplatz ein, um mir das musiksynchrone Höhenfeuerwerk anzuschauen. Die Künstler INSEKTOPIA begeisterten mit ihrer Stelzen-, Trommel- und Pyroshow das Publikum.

_MG_4893

_MG_4902

_MG_4903

_MG_4904

_MG_4906

Um 23.30 Uhr begann das furiose, musiksynchrone Höhenfeuerwerk.

_MG_4924

_MG_4948 _MG_4954
   
_MG_4970 _MG_4974
   
_MG_4989 _MG_5014
   
_MG_5038 _MG_5054
   

Kaum war der letzte Knall verhallt, setzten sich die Massen in Bewegung und verließen den Rathausplatz, um entweder den Heimweg anzutreten oder um noch einen Absacker auf dem Boulevard zu sich zu nehmen.

Für manche allerdings auch eine nette Gelegenheit, um noch für ein stimmungsvolles Foto für’s Familienalbum zu posieren.

_MG_5068

Einer der vielen Stände vor dem City Center.

_MG_5069

In der U-Bahn-Station "Archäologiemuseum | An der Kreuzkirche” fand in den Tiefen die alljährliche House-Party, mittlerweile in der fünften Ausgabe des sogenannten “Light-Level”, statt.

_MG_5071

Das Archäologie-Museum im stimmungsvollen Licht.

_MG_5076

So auch die Kreuzkirche.

_MG_5083

Weitere Links zu meinen Blogartikeln zum Thema Boulevardfest:

https://zwehnsworld.wordpress.com/2009/01/20/boulevardfest-herne-2006/

https://zwehnsworld.wordpress.com/2009/06/04/boulevard-wandelbar-in-herne-2003/

Advertisements

Bahnbetriebswerk Herne

Da fährt man jahrelang kreuz und quer durch das Ruhrgebiet, um den Zustand von im Abruch befindlichen Industrieanlagen zu dokumentieren und der Nachwelt damit noch einen Eindruck geben zu können wie das Leben und Arbeiten an diesen Stätten ablief und es findet sich quasi direkt vor der Haustür noch ein Kleinod, das mir bisher noch nicht bekannt war.

Auf das Bahnbetriebswerk Herne bin ich durch den Blogartikel von Marcel Henschel aufmerksam geworden, http://www.mhenschel.de/2009/bwherne.htm, der einige fantasievoll inszenierte Fotos von der Anlage gemacht hat.

Am Sonntag Nachmittag traf ich mich mit einem ebenso fotobegeisterten Kollegen, um unsere Dokumentationsreihe zu starten. Eine komplette Fotogalerie findet sich hier.

Den Rest des Beitrags lesen »

Spektakulum 2009

Nach langer Zeit besuchte ich heute einmal wieder das Spektakulum 2009 am Samstag, den 22. August 2009.  Dabei handelt es sich um ein von dem Musikertreff “Stennert” e. V. organisiertes Festival. Hier wird den in der alten Villa probenden Bands eine Plattform geboten, um ihre eigenen Stücke, aber auch Coverversionen zu präsentieren.

100_8397

100_8404

100_8401

100_8398

100_8422

100_8405

Das Line-Up sah an diesem Wochenende wie folgt aus:

image

Am frühen Abend schaute ich mir “Why Amnesia” an, die mit grundsoliden Rocksongs an den Start gingen. Die drei Mädels (Halbakustik-Gitarre, E-Gitarre und Bass) sowie Gitarrist und Schlagzeuger scheuten sich aber nicht vor Coverversionen wie u. a. Sweet Child O’Mine von Guns’n Roses zu spielen. Hut ab, vor dem authentisch wiedergegebenen Solo, das im Original von Slash genial gespielt wird.

100_8394

100_8395

Nach einer kurzen Umbaupause rockten “A Parrot Dies” los.

100_8399

100_8400

Kings Tonic verpasste ich leider (visuell).

Dafür präsentierte sich noch die bisher unbekannte Band “FLAYER”, die für eine Albumfotos auf dem nahen Maisfeld posierte. Exklusiv durfte ich einige Fotos machen.

100_8425-1

100_8427-2

100_8428-2

100_8429-2

100_8431

Gegen 21 Uhr kamen Sub7 als Headliner auf die Bühne. Die Band besteht ja mit Chris (drums) und Spiros (guitar) Efthimiadis zum Teil aus ehemaligen Musikern der legendären Herne Metalband “Rage” und konnte mit “Weatherman” auch auf einen echten Chart-Hit (20 Wochen in den Media-Control-Charts) zurückgreifen.

100_8444

100_8445

100_8446

100_8447

Mein Resumée: Ich finde es sehr gut, dass den lokalen Bands mit dieser Veranstaltung eine Möglichkeit gegeben wird, ihre Kompositionen der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Einziger Kritikpunkt abseits der Musik: Die Wartezeiten auf eine einfache Currywurst/Pommes war mit knapp einer halben Stunde zu lang. Wer “Kohldampf” hat, will einfach nicht warten – so wird der Begriff “Fast Food” ad absurdum geführt.

Nichtsdestotrotz – tolle Veranstaltung!

Quelle:

Stennert.de, http://www.stennert.de/Musikertreff_Stennert_e.V./Home/Eintrage/2009/7/15_Line-Up_Spektakulum.html

Cranger Kirmes 2008

Auch in diesem Jahr war der Besuch auf dem Karaoke-Stand auf der Hauptstraße wieder einmal Pflicht. Und so kam man in den Genuss des “glockenglaren” Gesangs des Karaoke-Stars, Carmen, die bereits auch schon einige CDs veröffentlicht hat.

Karaoke Cranger Kirmes 2008

Links

Cranger Kirmes 2009

Am Montag, 10. August 2009, besuchte ich mit einigen Arbeitskollegen die 574. Cranger Kirmes – das Volksfest im Revier.

Das Volksfest findet jährlich im Herner Stadtteil Crange statt. Die Kirmes ist mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von rund 4.000.000 in den letzten Jahren eines der größten Volksfeste in Deutschland. Nach polizeilichen Angaben fanden sich im Jahre 2008 sogar 4.700.000 Menschen auf dem Kirmesplatz am Rhein-Herne-Kanal ein.

Es ist – gemessen an der Besucherzahl pro Tag – dann das am besten besuchte Volksfest Deutschlands. Die Besucherzahl im Verhältnis zur Fläche erreicht ebenfalls diesen Spitzenplatz.

Hier ein Foto von meinem Spaziergang über die Hauptstraße.

Bild056

Über 83.000 m² groß ist der Festplatz der Cranger Kirmes und hat über 5 km Budenfront. Es gibt überall Souvenirstände, Losbuden und Verpflegungsstände zu mittleren Preisen. Ca. 400.000 Besucher besuchen pro Tag den Rummel.

Foto über die Sonnenschirme des “Steinmeisters” hinweg:

Bild057

Die Cranger Kirmes beginnt immer am ersten Freitag im August und dauert zehn Tage. Im Jahr 2009 findet die 574. Cranger Kirmes vom 7.August bis zum 16.August statt.

Quelle:

Architektur in Herne

Herne, gelegen mitten im Ruhrgebiet, hat eine bemerkenswerte Architektur.

Herne wurde in der Nachkriegszeit „die goldene Stadt“ bezeichnet. Da die Innenstadt von Zerstörungen durch Bombenangriffe weitgehend verschont geblieben war, kamen die Menschen aus allen umliegenden Städten, um hier einzukaufen, zu flanieren und sich zu amüsieren.

Dieser Blogartikel wird stetig aktualisiert, da ich die Fülle der architektonischen Kleinode noch nicht vollumfassend fotografiert habe. Nach und nach werden weitere Fotos von bemerkenswerten Bauwerken folgen.

Siedlung Teutoburgia

Der 13. Juni 2009 war ein fantastischer Tag. Stahlblauer Himmel, klare, warme – nicht zu heiße Luft – kurzum, ein Tag perfekt für eine Radtour, die mich zu eine der schönsten Bergbausiedlungen im Ruhrgebiet führte.

Die ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung befindet sich im Stadtteil Börnig. Sie wurde komplett im Originalstil restauriert. Dabei gleicht keines der 136 Gebäude dem anderen. Dennoch bilden sie alle zusammen eine harmonische Komposition.

IMG_3144 IMG_3140
IMG_3148 IMG_3139
IMG_3147 IMG_3152
IMG_3161 IMG_3167

Die Teutoburgia-Siedlung wurde als Werkssiedlung für die Zeche Teutoburgia zwischen 1909 und 1923 gebaut.

1988 begann die VEBA, die Siedlung zu sanieren und die Fassaden detailgetreu zu rekonstruieren. 1998 erstrahlten die Häuser mit ihren rund 530 Wohneinheiten im neuen Glanz. Mittlerweile hat Teutoburgia den Status einer Villengegend erlangt. Hunderte Straßenbäume säumen die pitoresken Gebäude.

IMG_3172 IMG_3168
IMG_3299 IMG_3170
IMG_3176 IMG_3180

IMG_3304 IMG_3302
IMG_3305 IMG_3308
IMG_3307 IMG_3314

Zur Teutoburgia-Siedlung gehören auch der Kunstwald, der Förderturm und die Maschinenhalle. Alle vier zusammen ergeben die harmonische Komposition. Als historisches Denkmal gehört die Gartenstadtsiedlung zur Internationalen Bauausstellung (IBA). Die Siedlung erstreckt sich auf einer Fläche von 21,6 ha.

IMG_3181

IMG_3196 IMG_3185

IMG_3199

IMG_3202 IMG_3236
IMG_3208 IMG_3211

IMG_3239

IMG_3251 IMG_3255
IMG_3240 IMG_3242
IMG_3248 IMG_3259
IMG_3264 IMG_3294

Quelle: Homepage der Stadt Herne, http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/Teutoburgia-Siedlung

Bochumer Straße

IMG_4518

Bei einem Spaziergang auf der Bochumer Straße im Bereich Herne-Mitte, die wegen des Ruhrmarathons noch voll gesperrt war, fotografierte ich 2008 diese Hausfassaden:

IMG_4513 IMG_4514
IMG_4517 IMG_4519

IMG_4515 IMG_4516

IMG_4520

Siepenstraße

Herne-Raw 061112_01

Herne-Raw 061112_03

Altenhöfener Straße

Herne-Raw 061112_25-1
Eingangsportal der Herz-Jesu-Kirche

Europaplatz

_MG_9863_MG_9865
Archäologiemuseum

Rathaus Herne

Herne_04

IMG_3357

IMG_3336 IMG_3337

Akademie Mont-Cenis / Neues Stadtteilzentrum Sodingen

Herne_13

Herne_73

IMG_3123

IMG_3113 IMG_3117
IMG_3127 IMG_3121
IMG_3136 IMG_3138
Herne_06 Herne_14


Herne_74

Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg

Herne_09

Städtische Galerie im Schlosspark Strünkede

Herne_10

Zentraler Omnibus-Bahnhof, Bahnhofsvorplatz
Herne_27

Horsthauser Straße

IMG_3318

Castroper Straße / Sodinger Straße

Kreisverkehr

Bahnhofstraße

IMG_3328
Sparkassenfiliale Herne-Mitte
IMG_3329
Kugelbrunnen
IMG_3334
IMG_3332
Neue H&M-Filiale Bahnhofstraße/Ecke Behrensstraße

Vinckestraße / Ecke Hermann-Löns-Straße

Viktor-Reuter-Straße / Ecke Schulstraße

U-Bahn-Station U-35

_MG_9869

_MG_9870 _MG_9872

Links

http://www.freizeitknipser.de/Architektur/slides/Herne.html

Quellen:

Siedlung Teutoburgia

Der 13. Juni 2009 war ein fantastischer Tag. Stahlblauer Himmel, klare, warme – nicht zu heiße Luft – kurzum, ein Tag perfekt für eine Radtour, die mich zu eine der schönsten Bergbausiedlungen im Ruhrgebiet führte.

Die ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung befindet sich im Stadtteil Börnig. Sie wurde komplett im Originalstil restauriert. Dabei gleicht keines der 136 Gebäude dem anderen. Dennoch bilden sie alle zusammen eine harmonische Komposition.

IMG_3144 IMG_3140
IMG_3148 IMG_3139
IMG_3147 IMG_3152
IMG_3161 IMG_3167

Die Teutoburgia-Siedlung wurde als Werkssiedlung für die Zeche Teutoburgia zwischen 1909 und 1923 gebaut.

1988 begann die VEBA, die Siedlung zu sanieren und die Fassaden detailgetreu zu rekonstruieren. 1998 erstrahlten die Häuser mit ihren rund 530 Wohneinheiten im neuen Glanz. Mittlerweile hat Teutoburgia den Status einer Villengegend erlangt. Hunderte Straßenbäume säumen die pitoresken Gebäude.

IMG_3172 IMG_3168
IMG_3299 IMG_3170
IMG_3176 IMG_3180

IMG_3304 IMG_3302
IMG_3305 IMG_3308
IMG_3307 IMG_3314

Zur Teutoburgia-Siedlung gehören auch der Kunstwald, der Förderturm und die Maschinenhalle. Alle vier zusammen ergeben die harmonische Komposition. Als historisches Denkmal gehört die Gartenstadtsiedlung zur Internationalen Bauausstellung (IBA). Die Siedlung erstreckt sich auf einer Fläche von 21,6 ha.

IMG_3181

IMG_3196 IMG_3185

 

IMG_3199

IMG_3202 IMG_3236
IMG_3208 IMG_3211

IMG_3239

IMG_3251 IMG_3255
IMG_3240 IMG_3242
IMG_3248 IMG_3259
IMG_3264 IMG_3294

Quelle: Homepage der Stadt Herne, http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/Teutoburgia-Siedlung

 

Halde Hoheward

Am 4. März 2007 unternahm ich eine kleine “Bergtour” auf eine der interessantesten Halden im Ruhrgebiet. Die Halde Hoheward liegt im Landschaftspark Emscherbruch, entstanden aus Schüttungen der Zeche Recklinghausen II, der Zeche Ewald und der Zeche General Blumenthal/Haard.

Eine komplette Fotogalerie findet sich hier.

Panoramablick:

Halde Emscherbruch Panorama 360 Grad (2)-2

Sie bildet gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch – gelegen zwischen den Städten Herten und Recklinghausen – die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets.

Innerhalb der letzten zwei Jahre hat die Halde ihr Antlitz, aber auch ihre Umgebung stark verändert. Oben auf dem nördlichen Gipfelplateau wurde 2008 das Horizontobservatorium errichtet, das bei meinem Spaziergang eben noch nicht vorhanden war.

Das moderne Bauwerk besteht aus einer kreisrunden, ebenen Fläche und zwei Bögen, die sich wie die Großkreise Meridian und Himmelsäquator über den Platz spannen. Es soll eine moderne Version prähistorischer Steinkreise und Bauwerke wie Stonehenge darstellen.

Der Aufstieg erfolgt bequem über breite Wege.

_MG_0897

Sie sind breit genug, um sie – eine gute Kondition vorausgesetzt – auch sehr gut mit dem Fahrrad zu befahren oder … _MG_0924
_MG_0915 … mit Skateboards!

 

_MG_0880 _MG_0909

Auf dem Weg hinauf ist man auf Augenhöhe mit manch einem Vogel.

_MG_0914

Oben auf dem Plateau angelangt, ragt der Edelstahl-Obelisk als Zeiger der 3 000 m² großen Horizontalsonnenuhr 8,50 Meter in die Höhe. Er wirft seinen Schatten mit einem Durchmesser von 62 Meter auf die kreisrunde Fläche.

_MG_0950

_MG_0974

_MG_0965 _MG_0971

 

_MG_0975

_MG_0977 _MG_0975

 

_MG_0980

_MG_0982

Als die Dämmerung hereinbrach, bot sich mir eine tolle Kulisse für einige Langzeitbelichtungsaufnahmen von dem naheliegenden Steag-Heizkraftwerk.

_MG_1006

_MG_1009

Mondaufgang!

_MG_1015

Quellen: