Schachtzeichen

von zwehni

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Nach einem schier endlos scheinendem „Winter“, war der Pfingstsonntag endlich einmal ein Maitag wie er sein sollte. Nämlich schön warm. Ein perfekter Tag für einen Ausflug. Und noch perfekter, weil eines der wichtigsten Projekte im Kulturhauptstadt-Jahr 2010 begonnen hatte. Rund 300 gelbe Heliumballons wurden aufgelassen, um als „Schachtzeichen“ die ehemaligen Kohleförderstätten im Ruhrgebiet weithin sichtbar zu markieren. Bis zum 30. Mai 2010 bleiben sie – nacht teilweise beleuchtet – in der Luft.

Die “NachtSchachtZeichen” markieren am Montag, den 24.05. und am Samstag, den 29.05.2010 den Höhepunkt. Dabei werden die Schachtzeichen in der Zeit von 22 Uhr bis 1Uhr nachts erleuchtet.

Mit dem Fahrrad ging es am 24. Mai 2010 zum Bochumer Tippelsberg. Den Kennzeichen der parkenden Autos war zu entnehmen, dass dem Ereignis auch eine überregionale Bedeutung beigemessen wurde.

Den Rest ging es zu Fuß den Tippelsberg hinauf, der mir an diesem Nachmittag wie eine Pilgerstätte vorkam. Immer wieder hielten Menschen inne, um von den weithin sichtbaren Ballonen Fotos zu machen. Auch ich zückte immer wieder einmal die Kamera.

schachtzeichen tippelsberg

schachtzeichen tippelsberg

Auf dem „Gipfel“ des Tippelsberges hatten sich viele Menschen versammelt, um mit Ferngläsern und Teleobjektiven nach den Himmelskörpern zu fahnden.

schachtzeichen tippelsberg

schachtzeichen tippelsberg

Mit dem Rad ging es dann weiter Richtung Bochum Hiltrop. Nach ca. 2 Kilometern tauchte die Halde der ehemaligen Zeche Lothringen auf.


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schachtzeichen lothringen

Auf der Halde stand ein Anhänger mit Seilwinde, mit der abends die Ballone wieder eingeholt werden.

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Quellen und ergänzende Links:

http://www.schachtzeichen.de/

http://www.tagesschau.de/kultur/ruhr102.html

http://de.wikipedia.org/wiki/SchachtZeichen